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Wanderwege rund um Waldburg

"Genießen Sie die herrliche Landschaft in und um Waldburg auf die wohl langsamste Art und Weise der Fortbewegung - nämlich zu Fuß! Schöne Ausblicke, einladende Bänkchen, kleine Feldkapellen, eiszeitliche Hinterlassenschaften wie Drumlins, Toteislöcher und vieles mehr entdecken Sie auf den Waldburger Wanderwegen". Eine Auswahl an Wanderwegen haben wir Ihnen auf dieser Seite zusammengestellt. Weitere Wandertouren finden Sie in der Wanderkarte der Region Waldburg. (ab sofort erhätlich!) Erhältlich ist diese in allen Gästeämtern der Region Waldburg.

Auszug aus dem Wanderbooklet der Region Waldburg

Sebastianweg
Sebastianweg

Rundwanderweg 1 - Rund um die Waldburg

Blick auf den Kohlenberg
Blick auf den Kohlenberg

1km – 30 Minuten – Parkplatz bei der Schule

"Schöne Ausblicke auf das Dorf und weit darüber hinaus bietet dieser Weg auf halber Höhe um den Burgberg. Von der alten Gerichtslinde auf dem Dorfplatz gehen wir die Kirchsteige hinauf. Gegenüber dem Kirchenaufgang folgen wir etwa 30m dem Weg zur Burg hinauf und umwandern auf dem Rundweg den Berg zur Hälfte. Von hier haben wir nach einem steilen Aufstieg die Möglichkeit für eine Burgbesichtigung. Weiter führt uns der Weg unterhalb des Sutterbühls (Drumlin) am Hof Sutter vorbei nach links über den Habnitweg ins Dorf zurück."

Rundwanderweg 2 - Waldburg – Schädlers Kreuz – Herrenholz – Damwildgehege – Tennisplätze Waldburg

Wanderweg im Herrenholz
Wanderweg im Herrenholz

3km – 1 Stunde– Parkplatz bei der Schule

Wir gehen in Richtung Ortsmitte und folgen bei der Metzgerei der Straße „Am Schlossberg“ in nördlicher Richtung bis zum Aussichtspunkt „Schädlers Kreuz“. (Schöne Alternative: Fußweg um die Burg, Hof Sutter, Obstlehrpfad). Auf einem der Bänkchen genießen wir den herrlichen Blick auf die Waldburg, aufs Dorf und bei guter Sicht bis weit in die Alpen hinein. Auf dem Sträßchen nach rechts erreichen wir die Straße Waldburg –Vogt und überqueren diese. Nach wenigen Metern kommen wir in den Wald (Herrenholz). Auf einem guten Waldweg geht es leicht abwärts bis zu einer Abzweigung nach rechts. Hier ist ein kurzer Abstecher zum Damwildgehege möglich. Wir können aber auch gleich dem Weg bergauf folgen; nach dem Verlassen des Waldes führt ein Wiesenweg in südlicher Richtung. Nach 300m biegt man zu den Tennisplätzen ab und kehrt auf dem Gehweg wieder nach Waldburg zurück.

Rundwanderweg 3 - Waldburg – Neuwaldburg – Edensbach – Naturschutzgebiet Blauensee - Waldburg

Habnitkapelle
Habnitkapelle

8,5km – 2,5 Stunde– Parkplatz bei der Schule

Wir gehen in Richtung Ortsmitte, wenden uns allerdings bei der Metzgerei rechts auf der Straße „Am Schlossberg“ in nördliche Richtung. An „Schädlers Kreuz“ haben wir rückblickend das gesamte Alpenpanorama mit Ort und Burg vor uns liegen. Auf dem Weg nach Neuwaldburg richtet sich unser Blick auf den Fernmeldeturm. Er ist knapp 108m hoch und über eine kurze Stichstraße zu erreichen. Wenn man den Wald hinter sich gelassen hat, sieht man Neuwaldburg. Dies aus dem riesigen Altdorfer Wald gerodete Gebiet hieß früher „Auf dem Trieb“. Der selige Habnit ist hier auf der Allmendewiese Hirte gewesen. Die Habnitkapelle ist eine von vier Feldkapellen in Waldburg und lädt zur Besinnung ein. Vor dem ersten Gehöft geht es rechts ab zur Kreisstraße Waldburg – Vogt. Wir überqueren sie und wandern durchs „Herrenholz“ in Richtung Edensbach. Auf halbem Weg liegt auf der linken Seite am Waldtrauf ein Damwildgehege. Der Weg führt uns dann nach Edensbach (Einkehrmöglichkeit) und von dort aus in Richtung Reichermoos.Nach einem kleinen Anstieg am Ortsausgang biegen wir rechts ab und kommen auf eine Anhöhe mit herrlicher Aussicht. Unterhalb des Weges steht am Rande der ehemaligen Kiesgrube neben der Straße ein Gedenkstein, der an die Ermordung von zehn polnischen Zwangsarbeitern und zwei deutschen Deserteuren in den allerletzten Kriegstagen erinnert. Wir gehen durch den langgezogenen Ortsteil Außeredensbach (Einkehrmöglichkeit, auch in Feld) und kommen nach der Querung der Kreisstraße ins Naturschutzgebiet „Blauensee“ (28,7ha). Hier sollen die seltenen Flach-, Zwischen- und Hochmoorgesellschaften mit ihrer typischen Fauna und Flora geschützt werden. Die Wanderung führt uns entlang dieses Moorkomplexes, der mit dem westlich gelegenen „Scheibensee“ verbunden ist. Über Kesenweiler und Forstenhausen (Spielplatz) geht es zum Ausgangspunkt zurück.

Rundwanderweg 4 - Waldburg – Kirchsteige – Neuschel – Obergreut - Sebastiansweg - Waldburg

Sebastiansweg
Sebastiansweg

6 km – 2 Stunden– Parkplatz bei der Schule

Vom Parkplatz bei der Schule gehen wir zunächst der Dorfmitte zu und beim Rathaus rechts die Kirchsteige hinauf. Gegenüber dem Kirchenaufgang steigen wir 30m den Burgberg hinauf und folgen dann dem Weg rechts. Von hier aus überblicken wir das ganze Dorf und den Kohlenberg, einen der schönsten Drumlins unserer Gegend. Wir umrunden den Burgberg nicht ganz, sondern wenden uns dem Hof Sutter zu und gehen auf dem Asphaltsträßchen am Hochstamm-Obstlehrpfad entlang zu „Schädlers Kreuz“. Wir wandern weite dem Sender entgegen, verlassen das Sträßchen allerdings vor der ersten Steige und gehen links ab Richtung Wald. Der Weg führt nun meist abwärts bis zum Hof Neuschel im Mosertal. Wir überqueren die Hauptstraße und gehen auf dem Sträßchen nach Obergreut. Hier biegen wir ab und steigen auf einem Weg links hoch in den Wald. Im Wald und am Wald entlang – teilweise mit schönen Ausblicken nach Westen über das Schussenbecken hinüber – wandern wir, bis wir auf den Sebastiansweg, einen alten Prozessionsweg, stoßen. Hier ist ein Abstecher zum Naturdenkmal Erratischer Block möglich, einem riesigen Findling aus Augengneis mit einer Grundfläche von fast 30qm. Er liegt seit der letzten Eiszeit vor fast 15000 Jahren an dieser Stelle im Frankenberg. Er wurde von einem Gletscher – eingeschlossen in Eis – hierher transportiert. Man kann sich aber auch gleich auf dem Sebastiansweg nach links wenden und ins Mosertal hinabgehen. Von dort aus wandern wir am Kindergarten vorbei wieder der Dorfmitte zu.

Rundwanderweg 5 - Waldburg – Kesenweiler – Blauensee – Schleife – Schafmaier – Hinterwiddum - Waldburg

Oißenkapelle
Oißenkapelle

10km – 3 Stunden– Parkplatz bei der Schule

Wir gehen zum Schulhof und folgen dem Fußweg am Fahrradständer vorbei zur Straße nach Forstenhausen. Dort biegen wir rechts ab und erreichen auf einem Feldweg, bzw. Sträßchen bald das Naturschutzgebiet „Blauensee“. Der Weg führt uns links durch den Wald, entlang des Rieds und vor dem Wald rechts zur Straße Kofeld-Hannober. Nach wenigen Metern auf der Straße zweigen wir rechts ab. Auf diesem Sträßchen wandern wir oberhalb des Baurenmühleweihers, eines sehr naturnahen Weihers mit ökologisch interessanten Verlandungszonen. Wir sind nun im Landschaftsschutzgebiet „Lankrain“. Die ganz besondere landschaftliche Schönheit wird geprägt durch Bäche mit Erlensäumen, Wälder, bunte Streuwiesen und dazwischen liegende grüne Mähwiesen. Auf diesem „Südbalkon“ mit herrlichen Ausblicken wandern wir an Appen vorbei nach Schleife. Rechts oben tritt eine Hangquelle zutage; das kalkreiche Wasser hat Kalktuff ausgeschieden, das früher als Baumaterial abgebaut worden ist. In Schleife wurde die Kraft des Wassers noch bis in den II. Weltkrieg hinein zum Betreiben einer Getreidemühle eingesetzt. Ein Mühlrad erinnert an diese Tradition. Nach etwa fünf Minuten erreichen wir den steilen Aufstieg durch den Wald in Richtung Schafmaier. An seinem Ende steht die dem heiligen Rochus geweihte Oißenkapelle (Oißen= Furunkel). Weiter geht es über Schafmaier nach Ried und auf dem Geh- und Radweg zurück nach Waldburg.

Rundwanderweg 6 - Waldburg – Sieberatsreute - Eggwaldhütte - Waldburg

Blick ins Schussental
Blick ins Schussental

6 km – 2 Stunden– Parkplatz bei der Schule

Wir gehen in westlicher Richtung durchs Dorf bis zum Kindergarten und biegen links ab auf den Weg ins Mosertal, das hier noch recht eng ist, sich aber talab immer mehr öffnet. Auf dem Sebastiansweg geht es einen bewaldeten Höhenrücken hinauf. Er erhebt sich an einigen Stellen fast 50m über das Tal und besteht aus fünf Schichten, wie man in der Kiesgrube in Badstuben erkennen kann. Oben ist ein Abstecher zu einem riesigen Findling (Erratischer Block) möglich. (siehe Weg4). Wenn wir weiter Richtung Sieberatsreute gehen, haben wir nach dem Verlassen des Waldes einen schönen Blick nach Westen. Von Sieberatsreute (Einkehrmöglichkeit) wandern wir weiter Richtung Aichenblock zur Eggwaldhütte (Unterstehmöglichkeit). Von dort steigt der Weg links hinauf steil an – wir besteigen die Endmoräne des Würm II-Eisvorstoßes vor ca. 15000 Jahren. Auf dem Sträßchen gehen wir weitere Richtung Waldburg. Lohnend ist ein Abstecher zur Grimmenkapelle, die dem Hl. Erasmus geweiht ist. (Grimmen = Bauchweh). Wir können aber auch gleich einem Hohlweg folgen, der uns an den alten Sportplätzen vorbei durch die Schlierer Straße wieder ins Dorf zurückführt.

Rundwanderweg 7 - Egg – Schafmaier – Oißenkapelle – Pfaumoos – Maiertal – Ried - Egg

Blick in die Alpen
Blick in die Alpen

6 km – 2 Stunden– Parkplatz Egg

Im idyllisch gelegenen Egg wandern wir nördlich am Dorfweiher vorbei. Wir gehen dann auf dem Milchweg aufwärts, auf dem früher die Egger Bauern ihre Milch in die Kofelder Käserei gebracht haben. Auf der Anhöhe bietet sich eine schöne Aussicht. Wir folgen dem sich den Berg hinunterwindenden Weg und gehen unten über die Hauptstraße. Wir folgen der Landstraße und biegen nach 50 Metern links ab. Nach weiteren 150 m der Landstraße entlang erreichen wir Schafmaier. Wir sehen rechts ein schön renoviertes Backhäusle. Auf dem vorüberführenden Sträßchen gehen wir einige Meter südwärts, biegen dann aber gleich links ab, durchqueren den Hof Grabherr und kommen auf einem schönen Feldweg zur Oißenkapelle, die dem Hl. Rochus geweiht ist. Er ist der Schutzpatron gegen Furunkel (= Oißen). Es wird erzählt, dass hier einst Pferde an einem Holzwagen durchgingen, wie durch ein Wunder aber niemand zu Schaden kam. Auf dem Bänkchen davor kann man aber auch die typische voralpine Moränenlandschaft genießen. Am Waldrand entlang geht es nun steil abwärts am Südtrauf des Lankrains entlang (siehe W5). Auf der rechten Seite geht der Blick ins Naturschutzgebiet Pfaumoos. Die sehr sauberen, unverändert erhalten gebliebenen Bachläufe beziehen ihr Wasser von einer Hangquelle. Zum größten Teil sind sie von einem Galeriewald aus Erlen gesäumt. Wir umwandern dieses sehr ursprünglich gebliebene Naturschutzgebiet, kommen dabei durch Pfaumoos und wandern dann durch Maiertal wieder nach Schafmaier hoch. Am Backhäusle vorbei geht es weiter nach Ried. Nach 100m Landstraße biegt man links ab; wir durchqueren den Eggwald und kommen zurück nach Egg. Weg ab Waldburg: gestrichelte Linie; zusätzlich 1 Stunde – sehr empfehlenswert.

Rundwanderweg 8 - Hannober – Hecker – Füßinger – Lutzenhaus – Stocken – Teuringer - Hannober

Hustenkapelle
Hustenkapelle

7 km – 2 Stunden– Parkplatz bei der Kirche Hannober

Wir beginnen diese Weg bei der Kirche St. Kassian, die 1914 erbaut wurde, um den Gläubigen den langen Kirchweg nach Waldburg zu ersparen. Man geht zunächst gute 100m westwärts auf der Straße Hannober – Kofeld, biegt dann aber links ab nach Hecker. Wir befinden uns jetzt im großen Landschaftsschutzgebiet Lankrain am südlichen Rand der Endmoräne der letzten Eiszeit. Rechts unten sieht man den schön eingebetteten Baurenmühleweiher, dessen Wasser die Energie für die Holzsägerei lieferte. Wir gehen rechts an der Sägerei vorbei und kommen zum Hof Niggel. Diese sehr abwechslungsreiche Landschaft ist mit vielen Einzelgehöften durchsetzt. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde unsere Gegend vereinödet, d.h. der Hof wurde aus der Dorfgemeinschaft mit dem Flurzwang herausgenommen und mitten in der neuvermessenen Fläche angesiedelt. Hier war keine Nutzung mehr vorgeschrieben und so konnten auch neue Futterpflanzen wie Klee oder Kartoffeln angebaut werden. Durch Obstgärten führt der schmale Weg zum Wald, anschließend zum Hof Tannenholz. Bald ist das Sträßchen nach Amtzell erreicht, das wir aber beim Hof Füßinger links abbiegend wieder verlassen. Über ein Teersträßchen und einen Feldweg geht es durch Lutzenhaus; an einem Fischteich vorbei wandern wir dann steil aufwärts zur Straße Hannober – Amtzell. Man sieht schon die Pappelallee, auf der man den Stockenhof erreicht. Über Teuringer kommen wir wieder nach Hannober zurück. Zuvor ist aber eine kurze Rast in der Hustenkapelle zu empfehlen. Es ist eine alte, volkstümlich eingerichtete Feldkapelle aus dem 17./18. Jahrhundert.

Rundwanderweg 9 - Edensbach – Reichermoos – Pfeiferloch – Kleines Mösle - Edensbach

Wandern in Waldburg
Wandern in Waldburg

7 km – 3 Stunden–Ausgangspunkt Edensbach

Der besondere Reiz dieses Weges besteht in der Umrundung des Reichermooses, eines ca. 100ha großen Hochmoores. Fast 15000 Jahre wurden benötigt um eine Torfmächtigkeit von acht Metern zu erreichen. Seit Menschengedenken wird hier Torf abgebaut. Von Edensbach führt der Weg auf einem asphaltierten Sträßchen nach Sausenwind. Hier folgen wir der Zufahrt zum Torfwerk; wir wandern am Hundedressurplatz vorbei unmittelbar neben dem Reichermoos nach Heißen. Gleich bei den ersten Häusern in Heißen geht es auf einem schmalen Weg in westlicher Richtung und dann in den Wald hinein durchs Waldstück „Pfeiferloch“. Am Naturschutzgebiet „Kleines Mösle“ vorbei erreichen wir wieder ein Sträßchen bis Edensbach (Einkehrmöglichkeit). Das Reichermoos (z.T. auf Gemarkung Vogt) wird großflächig abgeschürft. der Torf wird in den oberschwäbischen Moorbädern verwendet.