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Autor: Gemeinde Waldburg
Artikel vom 16.03.2020

Coronavirus

1. Änderungen der Corona-Verordnung ab 1. Dezember 2020 (Stand: 02.12.2020)

Die seit 1. November 2020 geltenden Maßnahmen haben das Ziel, die besorgniserregende Entwicklung des Infektionsgeschehens im Bund sowie in Baden-Württemberg umzukehren, nicht erreicht. Daher haben am 25. November 2020 die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer mit der Bundeskanzlerin die Verlängerung dieser Maßnahmen sowie weitergehende Schutzmaßnahmen vereinbart.

Nach wie vor gilt es, eine Lage, in der die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems nicht mehr sichergestellt werden kann (Gesundheitsnotlage), zu vermeiden. Ziel ist es, das Infektionsgeschehen weiter einzudämmen, die Infektionszahlen zu senken, die umfassende Nachverfolgbarkeit von Infektionsketten wieder zu gewährleisten und so der hohen Auslastung der intensivmedizinischen Kapazitäten entgegen zu treten.

Hierfür ist eine Kombination von Maßnahmen erforderlich, die sowohl physische Kontakte im privaten Umfeld signifikant reduziert, als auch die Kontakte in Bereichen, in denen Begegnungen nicht auszuschlienen sind. Daher und zur Abwehr der ansonsten drohenden Gefahr für Gesundheit und Leben der Bevölkerung, insbesondere von vulnerablen Personen, sieht die Landesregierung konkrete, zeitlich befristete Maßnahmen vor. Sämtliche getroffenen Schutzmaßnahmen basieren auf der Vereinbarung der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer mit der Bundeskanzlerin vom 25. November 2020, die sich auf wissenschaftliche Empfehlungen, die unter anderem von den deutschen Wissenschaftsorganisationen vorgelegt wurden, stützt.

Die wesentlichen Änderungen finden Sie hier im PDF-Format zusammengefasst:

Zusammenstellung der wichtigsten Regelungen

Die Regelungen traten zum 1. Dezember 2020 in Kraft und gelten befristet bis 27. Dezember 2020. § 13 Absätze 2 bis 4 treten bereits mit Ablauf des 20. Dezembers 2020 außer Kraft

Die komplette aktuelle Corona-Verordnung in konsolidierter Fassung finden Sie im PDF-Format hier:

Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO) in der ab 1. Dezember 2020 gültigen Fassung

Seit dem 2. Dezember 2020 ist zudem die aktualisierte Corona-Verordnung Absonderung in Kraft. Darin sind die Quarantäne- und Isolationsregeln für Baden-Württemberg einheitlich festgelegt. Zudem gelten neue Regelungen zur Quarantäne in Schulen

Die komplette Corona-Verordnung Absonderung finden Sie im PDF-Format hier:

Verordnung des Sozialministeriums zur Absonderung von mit dem Virus SARS-CoV-2 infizierten oder krankheitsverdächtigen Personen und deren Haushaltsangehörigen (Corona-Verordnung Absonderung – CoronaVO Absonderung)

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Landes Baden-Württemberg unter www.baden-wuerttemberg.de.

2. Öffnung der Kindergärten und Schule unter Pandemiebedingungen

Informationen zur Rückkehr der Kindergärten und Schule  in den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen :

a) Kindergärten

Seit 29. Juni 2020 können alle Kinder wieder regelmäßig ihre Kitas und die Kindertagespflege besuchen. Grundlage für die Öffnung der Kitas und Kindertagespflege für einen Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen sind die vorläufigen Ergebnisse der Kinderstudie.

Die Umsetzung und konkrete Ausgestaltung erfolgen durch die jeweiligen Einrichtungen und ihre Träger in eigener Verantwortung. Mit diesem Schritt entfällt logischerweise dann außerdem die Notbetreuung.

Für den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen gelten jedoch strenge Regeln, unter anderem müssen Betreuungsgruppen strikt voneinander getrennt bleiben.

Die Rückkehr zu einem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen der Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege erfordert von allen Beteiligten ein hohes Maß an Disziplin und aktiver Mitwirkung, da sonst das Risiko eines örtlichen Infektionsgeschehens besteht, mit der Folge, dass die Gruppe, die Einrichtung bzw. die Tagespflegestelle seitens der Gesundheitsbehörden wieder geschlossen werden muss.

In den Einrichtungen dürfen ausschließlich gesunde Kinder ohne Symptome von SARS-CoV-2 betreut werden. Auch das Personal muss gesund sein, ebenso die Eltern oder andere Personen, die das Kind zur Kinderbetreuung bringen. Mit Beginn des Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen ab dem 29. Juni 2020 sowie zu Beginn des neuen Kindergartenjahres müssen die Eltern und alle Beschäftigten deswegen eine entsprechende schriftliche Erklärung abgeben, die dokumentiert wird. Eltern eines Kindes, das aufgrund relevanter Vorerkrankungen zu einer Risikogruppe gehört, sind dafür verantwortlich, mit dem Kinderarzt zu klären, ob der Besuch einer Kindertageseinrichtung oder Tagespflegestelle für ihr Kind gesundheitlich verantwortbar ist.

Jede Einrichtung und Tagespflegestelle erstellt auf der Grundlage der Schutzhinweise ein Hygienekonzept und setzt dieses um. Fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit ist die spielerische und altersgerechte Unterweisung der Kinder in die Grundregeln der Hygiene wie Händewaschen und achtsames Hygieneverhalten im Umgang miteinander, beim Essen und in den Sanitäreinrichtungen.

Eine Abstandsregelung für Kinder besteht nicht, Erwachsene untereinander sollen aber die Abstandsregel von 1,5 Metern einhalten. In Kindertageseinrichtungen ist es aufgrund des Wegfalls der Abstandsregelungen allerdings sehr wichtig, auf eine stabile und konstante Zusammensetzung der Gruppen zu achten. Im Regelfall besuchen die Kinder die Gruppe, die sie vor Schließung der Kita besucht haben. Neuaufnahmen von Kindern und deren Eingewöhnung können nun auch wieder erfolgen.

Für die beiden Kindergärten wurden entsprechende Konzepte diesbezüglich erstellt, so dass seit dem 29.06.2020 in beiden Kindergärten ein Regelbetrieb unter den genannten Vorgaben erfolgen kann.

b) Grundschule

Seit 29. Juni 2020 können alle Kinder an Grundschulen unter Pandemiebedingungen wieder regelmäßig die Schule besuchen. Eine Kinderstudie der Universitätsklinika ermöglicht eine weitere Öffnung der Grundschulen und damit einen weiteren Schritt der schulischen Normalität.

Für den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen gelten jedoch ebenfalls strenge Regeln: So müssen beispielsweise die jeweiligen Gruppen oder Klassen untereinander bleiben und dürfen sich nicht vermischen, auch nicht in den Pausen. Wesentlich ist auch, dass ausschließlich gesunde Kinder ohne Symptome von COVID-19 in die Schule kommen. Ebenso gilt weiterhin, dass Kinder, die am Präsenzunterricht teilnehmen, in den letzten 14 Tagen nicht in Kontakt zu einer infizierten Person gestanden haben dürfen.

Mit dem Regelbetrieb an der Grundschule ab dem 29.06.2020 starteten auch die Betreungsangebote der Gemeinde, also die verlässliche Grundschule und die Nachmittagsbetreuung, wieder.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage der Schule Waldburg

c) weitere Informationen

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Kulturministeriums Baden-Württemberg unter www.km-bw.de.

3. Merkblatt für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf einer Coronavirus-Erkrankung

Das Merkblatt für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf einer Coronavirus-Erkrankung des Sozialministeriums Baden-Württemberg finden Sie hier:

Merkblatt für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf einer Coronavirus-Erkrankung

4. Allgemeine Informationen

Aktuelle Informationen zum Coronavirus sowie Antworten auf häufige Fragen finden Sie unter folgenden Links:

Wohin kann ich mich als Bürger wenden?

Für Fragen zum Coronavirus hat das Landesgesundheitsamt eine Hotline eingerichtet. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter montags bis sonntags zwischen 9 und 18 Uhr unter Telefonnummer: 0711 904-39555

Auch der Landkreis Ravensburg hat eine Telefonhotline für Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Die Telefonnummer lautet Telefonnummer: 0751 85-5050. Dieses ist von Montag bis Freitag zu den Dienstzeiten durchgehend erreichbar.

Mit der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz Warn-App NINA, können Sie außerdem wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahrenlagen erhalten. Dazu gehören auch wichtige Informationen zum Infektions- und Gesundheitsschutz aufgrund der Corona-Pandemie. Die Warn-App NINA ist so ein schneller und effizienter Weg zur Information und Warnung der Bevölkerung und für die Betriebssysteme iOS (ab Version 10.0) und Android (ab Version 4.2) kostenfrei erhältlich über iTunes und den Google Play Store.

Zudem gibt es die Corona-Warn-App. Sie ist ein wichtiger Helfer, um Infektionsketten nachzuverfolgen und zu unterbrechen. Die App kann nach Auskunft der Bundesregierung helfen, die Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen. Sie dokumentiert die digitale Begegnung zweier Smartphones. So kann die App besonders schnell darüber informieren, falls ein Kontakt mit einer Corona-positiv getesteten Person vorlag. Je schneller diese Information zu erhalten sind, desto geringer ist die Gefahr, dass sich viele Menschen anstecken. Deshalb ist die App neben Hygienemaßnahmen wie Händewaschen, Abstandhalten und Alltagsmasken ein wirksames Mittel, um das Coronavirus einzudämmen. Die Bundesregierung unterstützt die App, weil sie dem Schutz und der Gesundheit der Gemeinschaft dient.  Die Corona-Warn-App ist umfänglich barrierefrei gestaltet. Möglichst viele Bürgerinnen und Bürger sollen die App nutzen können, um den größtmöglichen Schutz vor einer erneuten starken Ausbreitung des Virus zu garantieren. Deshalb kann die App auf der großen Mehrheit der gängigen Endgeräte und mit den gängigen Betriebssystemen genutzt werden. Das benötigte Update auf das passende Betriebssystem (iOS, Android) wird im üblichen Regelprozess auf das Smartphone gespielt.

Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage der Bundesregierung.