Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

Hauptbereich

Autor: Gemeinde Waldburg
Artikel vom 16.03.2020

Coronavirus

1. Aktualisierte Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen (Stand: 06.08.2020)

Die Landesregierung hat die Corona-Verordnung vom 1. Juli erstmals geändert. Die Geltungsdauer der Verordnung wird verlängert, die Regelung zur Maskenpflicht an Schulen wird ergänzt. Zudem erfolgen einzelne Korrekturen zur Klarstellung und Beseitigung bestehender Regelungslücken.

Die Geltungsdauer der Corona-Verordnung wird bis zum 30. September 2020 verlängert. Damit erhalten Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen rechtzeitig die notwendige Planungs- und Regelungssicherheit, da die meisten Regelungen der Corona-Verordnung zum 31. August 2020 – und damit während der Sommerferien – außer Kraft getreten wären. Gleichzeitig erfolgen an einzelnen Stellen Korrekturen, die vor allem der Klarstellung und Beseitigung bestehender Regelungslücken dienen.

Die wesentlichen Änderungen sind nachfolgend aufgelistet:

  • Geltungsdauer: Die Geltungsdauer der Corona-Verordnung wird bis zum 30. September 2020 verlängert. 
  • Mund-Nasen-Bedeckung: Ab 14. September 2020 muss an weiterführenden Schulen, beruflichen Schulen und Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren außerhalb der Unterrichtsräume eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Dies gilt insbesondere auf Fluren, Pausenhöfen sowie in Treppenhäusern und Toiletten. Die Maskenpflicht an Schulen gilt nicht innerhalb der Unterrichtsräume, in zugehörigen Sportanlagen bzw. Sportstätten sowie bei der Nahrungsaufnahme. Auf allen Großmärkten, Wochenmärkten, Spezial- und Jahrmärkten, die in geschlossenen Räumen stattfinden, muss künftig eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.
  • Datenverarbeitung: Die Alternativmöglichkeit zur Angabe einer E-Mail-Adresse bei der Datenerhebung wird gestrichen, da die Datenverarbeitung mittels E-Mail – insbesondere etwa die Kontaktaufnahme durch Gesundheitsbehörden – häufig nicht den Anforderungen der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung entsprechen. Bei Großmärkten, Wochenmärkten, Spezial- und Jahrmärkten entfällt die Pflicht zur Datenerhebung. In Betriebskantinen muss nur bei externen Gästen eine Datenverarbeitung erfolgen.

Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung - CoronaVO) vom 28. Juli 2020, gültig ab 06.08.2020

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Landes Baden-Württemberg unter www.baden-wuerttemberg.de.

2. Öffnung der Kindergärten und Schule unter Pandemiebedingungen

Informationen zur Rückkehr der Kindergärten und Schule  in den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen :

a) Kindergärten

Seit 29. Juni 2020 können alle Kinder wieder regelmäßig ihre Kitas und die Kindertagespflege besuchen. Grundlage für die Öffnung der Kitas und Kindertagespflege für einen Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen sind die vorläufigen Ergebnisse der Kinderstudie.

Die Umsetzung und konkrete Ausgestaltung erfolgen durch die jeweiligen Einrichtungen und ihre Träger in eigener Verantwortung. Mit diesem Schritt entfällt logischerweise dann außerdem die Notbetreuung.

Für den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen gelten jedoch strenge Regeln, unter anderem müssen Betreuungsgruppen strikt voneinander getrennt bleiben.

Die Rückkehr zu einem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen der Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege erfordert von allen Beteiligten ein hohes Maß an Disziplin und aktiver Mitwirkung, da sonst das Risiko eines örtlichen Infektionsgeschehens besteht, mit der Folge, dass die Gruppe, die Einrichtung bzw. die Tagespflegestelle seitens der Gesundheitsbehörden wieder geschlossen werden muss.

In den Einrichtungen dürfen ausschließlich gesunde Kinder ohne Symptome von SARS-CoV-2 betreut werden. Auch das Personal muss gesund sein, ebenso die Eltern oder andere Personen, die das Kind zur Kinderbetreuung bringen. Mit Beginn des Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen ab dem 29. Juni 2020 sowie zu Beginn des neuen Kindergartenjahres müssen die Eltern und alle Beschäftigten deswegen eine entsprechende schriftliche Erklärung abgeben, die dokumentiert wird. Eltern eines Kindes, das aufgrund relevanter Vorerkrankungen zu einer Risikogruppe gehört, sind dafür verantwortlich, mit dem Kinderarzt zu klären, ob der Besuch einer Kindertageseinrichtung oder Tagespflegestelle für ihr Kind gesundheitlich verantwortbar ist.

Jede Einrichtung und Tagespflegestelle erstellt auf der Grundlage der Schutzhinweise ein Hygienekonzept und setzt dieses um. Fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit ist die spielerische und altersgerechte Unterweisung der Kinder in die Grundregeln der Hygiene wie Händewaschen und achtsames Hygieneverhalten im Umgang miteinander, beim Essen und in den Sanitäreinrichtungen.

Eine Abstandsregelung für Kinder besteht nicht, Erwachsene untereinander sollen aber die Abstandsregel von 1,5 Metern einhalten. In Kindertageseinrichtungen ist es aufgrund des Wegfalls der Abstandsregelungen allerdings sehr wichtig, auf eine stabile und konstante Zusammensetzung der Gruppen zu achten. Im Regelfall besuchen die Kinder die Gruppe, die sie vor Schließung der Kita besucht haben. Neuaufnahmen von Kindern und deren Eingewöhnung können nun auch wieder erfolgen.

Für die beiden Kindergärten wurden entsprechende Konzepte diesbezüglich erstellt, so dass seit dem 29.06.2020 in beiden Kindergärten ein Regelbetrieb unter den genannten Vorgaben erfolgen kann.

b) Grundschule

Seit 29. Juni 2020 können alle Kinder an Grundschulen unter Pandemiebedingungen wieder regelmäßig die Schule besuchen. Eine Kinderstudie der Universitätsklinika ermöglicht eine weitere Öffnung der Grundschulen und damit einen weiteren Schritt der schulischen Normalität.

Für den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen gelten jedoch ebenfalls strenge Regeln: So müssen beispielsweise die jeweiligen Gruppen oder Klassen untereinander bleiben und dürfen sich nicht vermischen, auch nicht in den Pausen. Wesentlich ist auch, dass ausschließlich gesunde Kinder ohne Symptome von COVID-19 in die Schule kommen. Ebenso gilt weiterhin, dass Kinder, die am Präsenzunterricht teilnehmen, in den letzten 14 Tagen nicht in Kontakt zu einer infizierten Person gestanden haben dürfen.

Mit dem Regelbetrieb an der Grundschule ab dem 29.06.2020 starteten auch die Betreungsangebote der Gemeinde, also die verlässliche Grundschule und die Nachmittagsbetreuung, wieder.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage der Schule Waldburg

c) weitere Informationen

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Kulturministeriums Baden-Württemberg unter www.km-bw.de.

3. Merkblatt für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf einer Coronavirus-Erkrankung

Das Merkblatt für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf einer Coronavirus-Erkrankung des Sozialministeriums Baden-Württemberg finden Sie hier:

Merkblatt für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf einer Coronavirus-Erkrankung

4. Allgemeine Informationen

Aktuelle Informationen zum Coronavirus sowie Antworten auf häufige Fragen finden Sie unter folgenden Links:

Wohin kann ich mich als Bürger wenden?

Für Fragen zum Coronavirus hat das Landesgesundheitsamt eine Hotline eingerichtet. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter montags bis sonntags zwischen 9 und 18 Uhr unter Telefonnummer: 0711 904-39555

Auch der Landkreis Ravensburg hat eine Telefonhotline für Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Die Telefonnummer lautet Telefonnummer: 0751 85-5050. Dieses ist von Montag bis Freitag zu den Dienstzeiten durchgehend erreichbar.

Mit der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz Warn-App NINA, können Sie außerdem wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahrenlagen erhalten. Dazu gehören auch wichtige Informationen zum Infektions- und Gesundheitsschutz aufgrund der Corona-Pandemie. Die Warn-App NINA ist so ein schneller und effizienter Weg zur Information und Warnung der Bevölkerung und für die Betriebssysteme iOS (ab Version 10.0) und Android (ab Version 4.2) kostenfrei erhältlich über iTunes und den Google Play Store.

Seit kurzem gibt es zudem die Corona-Warn-App. Sie ist ein wichtiger Helfer, um Infektionsketten nachzuverfolgen und zu unterbrechen. Die App kann nach Auskunft der Bundesregierung helfen, die Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen. Sie dokumentiert die digitale Begegnung zweier Smartphones. So kann die App besonders schnell darüber informieren, falls ein Kontakt mit einer Corona-positiv getesteten Person vorlag. Je schneller diese Information zu erhalten sind, desto geringer ist die Gefahr, dass sich viele Menschen anstecken. Deshalb ist die App neben Hygienemaßnahmen wie Händewaschen, Abstandhalten und Alltagsmasken ein wirksames Mittel, um das Coronavirus einzudämmen. Die Bundesregierung unterstützt die App, weil sie dem Schutz und der Gesundheit der Gemeinschaft dient.  Die Corona-Warn-App ist umfänglich barrierefrei gestaltet. Möglichst viele Bürgerinnen und Bürger sollen die App nutzen können, um den größtmöglichen Schutz vor einer erneuten starken Ausbreitung des Virus zu garantieren. Deshalb kann die App auf der großen Mehrheit der gängigen Endgeräte und mit den gängigen Betriebssystemen genutzt werden. Das benötigte Update auf das passende Betriebssystem (iOS, Android) wird im üblichen Regelprozess auf das Smartphone gespielt.

Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage der Bundesregierung.